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DIA vs. Negativ
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Beitrag DIA vs. Negativ 
 
Für viele stellt sich die Frage nach dem richtigen Film erst gar nicht. Entweder weil sie digital fotografieren, oder sich über die richtige Filmwahl noch keinen Kopf gemacht haben...... Aber hier nun mal ein paar grundlegende Sachen im Bezug auf die Filmwahl:

1. DIA vs. Negativ

Vorteil DIA:
  • farbecht und sehr kontrastreich                  
  • ein DIA gibt die "wirkliche" Wirklichkeit wieder, da kein Fotolaborant daran herumpfuschen kann                  
  • Diabetrachtung hat eine ganz besondere Atmosphäre, ein Hauch von Kino, die Dunkelheit                  
  • vor Allem Astrofotografen schwören auf DIA, da diese farbechter sind, den Rotanteil besser wiedergeben und     den Schwarzanteil auch wirklich schwarz darstellen.
  • Jede kleine Änderung an der Blendenzahl oder Belichtungszeit wirkt sich gut sichtbar auf die Qualität des DIAs aus.
  • DIA-Entwicklung ist günstiger als Papierbilder (zumindest derzeit noch...


Nachteil DIA:
  • ein DIA verzeiht keine Belichtungsfehler, da im Gegensatz zu einem Papierabzug das DIA im Labor standartisiert entwickelt wird. dabei darf der Laborant nicht am DIA-Film rumpfuschen.
  • Die Betrachtungsart ist nicht gerade praktisch...
  • Die Archivierung von gerahmten DIAs ist unpraktischer als von Papierabzügen
  • digitale Bearbeitung von Dias ist nicht so einfach wie bei Papier-Bilder, da 1. die Scanner teurer sind und 2. diese nicht die gleiche Abtastqualität wie Flachbettscanner besitzen. Das ist vor Allem beim Kontrast, der Schärfe und den Farben zu erkennen....



Vorteil Farbnegativ:

Wenn man dort bei der Belichtung etwas falsch macht, merkt man es meist überhaupt nicht (kann auch Nachteil sein). Archivierung und Einscannen sind relativ unproblematisch. Es gib je jede Menge schicker Fotoalben und günstige Flachbettscanner... das kann sogar ein Blinder ohne daß die Qualität leidet.

Nachteil Farbnegativ:

Durch den Papierprint im Labor kommt es besonders bei Astroaufnahmen oder anderen angeblich unter-/überbelichteten Aufnahmen zu Problemen. Der Printer regelt so lang die Tonwerte "hin und her", bis das Bild einem bestimmten Standard entspricht. Daß der Standard aber nicht das ist was man fotografieren wollte, weiss das Labor leider nicht... So wird schwarz zu Grau und ein strahlendes Weiss wirkt relativ verdreckt...
Weiterer Nachtei ist, daß man nur geringe Unterschiede bei verschiedenen Belichtungszeiten erkennt (für viele ein Vorteil, für Leute die aber RICHTIG fotografieren lernen wollen ist es ein Nachteil...)


Was nun wirlich das Beste von beiden ist, kommt sicherlich auch immer auf das Objekt an. Wer aber seine "Künste" mal austesten möchte, der fotografiert mal eine ganze Weile mit DIA.

LG
Thyno




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Beitrag Re: DIA Vs. Negativ 
 
Hey Thyno.

Wollte mich in nächster Zeit mal etwas näher mit DIA Fotografie beschäftigen. Allerdings im Bereich S/W DIAs mit Architektur- bzw Landschaftsfotos. Bisher ist mir hier nämlich der stärkste Unterschied zu Negativen aufgefallen. S/W Negativbilder sehen einfach nur Sch..lecht aus, wenn sie vom Großlabor entwickelt wurden.

Bisher habe ich einmal einen Farbdiafilm belichtet. Allerdings war das nur ein versehen. Ich hatte mir den zwar bewußt gekauft, jedoch beim Einlegen in die Kamera nicht gemerkt, daß es der DIA Film ist.  

Das Ergebnis war trotzdem sehr überzeugend, auch wenn meine Praktica EE2 noch auf ISO 200 eingestellt war (wie ich eben immer meine Negativfilme immer kaufe) und es ein ISO 400 DIA Film war. Eine Überbelichtung war nicht fest zu stellen auch wenn DIA Filme hier ja empfindlicher reagieren. Aber vielleicht lag es auch einfach nur daran, daß ich den Film an zwei Tagen mit extremen Sonnenschein durchgeknippst habe, wo die EE2 die Belichtungszeit sowieso automatisch immer auf 1/1000 s gesetzt hat.

Gruß

Dirk




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